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 Der Kinderspielplatz

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BeitragThema: Der Kinderspielplatz   Fr Jan 03 2014, 03:00

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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   So März 02 2014, 21:28

Heute war ein viel zu schöner Tag, um ihn drinnen im Gebäude zu verbringen. Endlich kam der Frühling, so sah es zumindest aus. Die Bäume hatten zwar noch keine Knospen vorzuweisen, jedoch schien die Sonne, und die Temperaturen lagen sogar in den letzten Tagen bei beachtlichen 10 Grad. Das musste ausgenutz werden, weswegen ich mich auch auf den Weg machte ein wenig, das Gelände zu erkunden. Viel hatte ich davon ja noch nicht zu Gesicht bekommen. Ich war seit meiner Ankunft zu beschäftigt damit gewesen, meine Sachen in die Schränke zu ordnen, und es mir ein wenig hübsch zu machen. Die Zimmer waren ja an sich ganz hübsch, und es gab sogar einen Fernsehr. Es war echt Luxus was uns hier geboten wurde, man konnte es nicht anders sagen. Trotzdem brauchte ich es ein wenig glamouröser um mich herum. Ich verzichtete auf Plüschtiere in meinen Bett, weil mich so was noch nie interessiert hatte, und ich nun auch schon bald erwachsen war, so etwas hatte in einem Zimmer eines Teenies absolut nichts mehr verloren. Ich war auch nicht begeistert davon Poster von irgendwelchen Stars, und Sternchen an die Wand zu hängen, das alles kam für mich nicht in Frage, ich war doch kein kreischender Groupie, ganz gleich wie gut jemand aussah. Aber wie sah glamourös dann aus? Seltsam fand ich es, das ich mich selbst nicht für eine Tussi hielt, dafür aber alle anderen. Irgendwie fand ich es schon ein wenig beleidigend als solch eine bezeichnet zu werden, aber konnten sich wirklich so viele Leute irren? Vielleicht musste ich es mir einfach eingestehen, ich war eine vollblut Tussi, die sich in ihrer Freizeit gern die Fingernägel pink lackierte. Das gehörte aber auch schließlich dazu, als Frau will man ja auch eindruck schinden, und ein Mauerblümchen war ich nun gewiss nicht. Ich ging einen schmalen Weg entlang, und bleib einige Augenblicke in den warmen Strahlen der Sonne stehen. Es war wirklich schön, und man fühlte sich auch gleich lebendiger. Mein Weg führte mich zu einem Spielplatz. "Ehrlich jetzt?" Ich sah mich fassungslos um, wie war ich hierher geraten? Es war ein wirklicher Kinder spielplatz, mit einem Häuschen aus Holz, und ner Wippe. Wahrscheinlich wurde dieser für die Unterstufe hier angebracht. Seufzend ließ ich mich auf eine der Schaukeln nieder, und schwang mit den Beinen hin, und her. Hoffentlich sah mich niemand, es wäre mir äußert unangenehm, hier entdeckt zu werden.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Mo März 03 2014, 00:56

Heute war es ein schöner Tag, einer der ersten in diesem Jahr. Der Winter war lang und Kalt und es nervte mich. Endlich konnte ich mein Skateboard holen und die Stadt unsicher machen. Naja ob ich hier wirklich von Stadt reden sollte wusste ich noch nicht, nur eins, es kotzte mich an. Ich wäre lieber in New York bei meinen Freunden, aber nein ich saß hier fest, nur weil mein Dad meint immer wieder seinen Job wechseln zu müssen. Der Schnee war geschmolzen und die Sonne kam heraus. Es war wirklich angenehm und so zog ich mir nur einen Dunkelblauen Pullover über und griff mir mein Skateboard. Diese Schule war einfach zu klein, für mich und die anderen. Nie konnte man sich wirklich aus dem Weg gehen und nie hatte man seine Ruhe. Als ich den ersten Schritt aus dem gebäude machte zog ich die Luft ein und lies mich von der Sonne blenden. Normal würde ich jetzt nie eine Sonnenbrille aufsetzten, aber zum Skate war es besser und es brauchte mich ja auch keiner erkennen. Die Straßen waren nicht besten zum Fahren, aber ich genoss den Wind der mir ins Gesicht wehte.
An einem Spielplatz angekommen sah ich ein Mädchen sitzten. Sie war aber kein Kind, die hierzu passen würde. "Bist du nicht dafür ein bissel groß?" fragte ich sie. Sie kam mir von hinten bekannt vor, aber so viele Schüler wie ich die letzten Tage gesehen hatte wusste ich nicht wer sie war. Mein Skateboard hiel ich mit der Hand fest und wartete das sie sich umdrehte.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Mo März 03 2014, 15:31

Irgendwie hatte ich mich ins Schaukeln hinein gesteigert. Es war wie damals als Kind, wo man noch dachte man würde fliegen, und man könnte nach den Sternen greifen. Die Realität sah anders aus, wenn man langsam aber sicher erwachsen wurde. Plötzlich hatte man keinen Hang mehr zu fantastischen Geschichten die man sich ausdachte, Abenteuer die man erlebte, die unbeschwertheit des Kind seins war mit einem mal vergangen, und man musste auf eigenen Füßen stehen. Da versuchen die Eltern ein, das ganze Leben lang auf den richtigen Weg zu bringen, und am Ende landete man, dann doch irgendwo auf einem Internat damit sie sich selbst nicht mehr mit den Problemen ihrer Kinder beschäftigen mussten. Irgendwie war es ja eine Freikarte, man konnte Dinge tun die man sich sonst nicht leisten konnte, weil die Eltern einen immer auf die Finger schauten, bei allem was man tat. Das Leben wurde dadurch nur unnötig kompliziert. Völlig in meinen gedanken versunken bemerkte ich nicht die Schritte die sich mir nährten. Als eine Stimme sich hören ließ, konnte ich sie zuerst niemanden zuorten, doch als ich dann noch im Flug von der Schaukel sprang, und denjenigen ansah der zu mir sprach, musste ich ein genervtes stöhnen unterdrucken. Es war der Junge in dem ich vor ein paar Tagen bei meiner Ankunft hinein gelaufen war, und der sich dann so plötzlich Hals über Kopf verabschiedet hatte, nach dem wir mehr oder weniger in ein Gespräch gekommen waren. Alec, war sein Name, wenn ich mich recht entsinnte. Was wollte der denn hier? Er trug sein Skateboard unter Arm, und war mal wieder in seinem Element. "Das selbe könnte ich von dir auch behaupten, und trotzdem stehts du nun hier" Ich sah ihn mit einem fragenden Blick an. Ich schätzte wir hatten uns beide nur hier her verlaufen, bei mir handelte es sich zumindest um keinen geplanten Ausflug.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Di März 04 2014, 00:50

Die Sone strahlte mich an und ich genoss es. Ich liebte es in der Sonne draußen zu sein und zu skaten. In New York kam nicht so oft die Sonne durch, da die ganzen Hochhäuser im Weg standen, aber skaten machte da mehr Spaß. Die Straßen waren Glatt und hatten mehr Kurven als das Dorf hier. Gegen New York war das hier wirklich ein Dorf und es kotzte mich an. Ich vermisste meine paar Freunde und den Lärm. Hier ist alles so ruhig, als ob ich hier voll auffallen würde. Mein Zimmer musste ich mit anderen teilen, was noch ein Minuspunkt war. Nur selten hatte ich meine Zeit dadrin verbracht, meistens nur zum schlafen oder umziehen. So hatte ich natürlich auch kein Kontakt zu meinen Mitmenschen. Mir fehlte es, aber auch nicht.
Das Mädchen was da auf einer Schaukel saß war Irini. Sie war einer der wenigen Leute mit den ich schon geredet hatte. Es waren nicht viele Worte gewesen, aber die die aus ihr raus kamen waren ehr Zickig. Sie war genauso wenig erfreut hier zu sein als ich, aber sie sah um einiges Glücklicher aus. Damals war ich einfach gegangen und ich wusste wirklich nicht mehr wieso. Wahrscheinlich war mir das Gespräch zu langweilig gewesen und ich bereute es schon wieder sie angesprochen zuhaben. Sie sprang von der Schaukel und blieb stehen. "Ich fahr hier nur vorbei, du bist die die schaukelt" grinse ich weil ich wusste ich das recht hatte. Keine Ahnung wieso ich mich verteidigte, aber irgendwie kam es mir richtig vor. "Schon eingelebt prinzessin?" fragte ich sie. Mit dem Prinzessin zog ich sie auf und das lies ich auch in meiner Mimik durchblicken. Eindeutig schien sie Papas kleiner Liebling zusein und das gab mir ein Grund hier zu stehen.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Di März 04 2014, 13:21

Ich wusste niocht ob es zornes oder verlegenheits röte war die mir hier ins Gesicht stieg. Vermutlich von beiden etwas. Auf der einen Seite war Alec einfach ein unglaublicher Besserwisser, und das verärgerte mich, auf der anderen Seite hatte ich mir vor kurzem noch eingeredet ich könnte ihn vielleicht mögen, und deswegen war es mir auch gerade so furchtbar unangenehm, das gerade er hier auftauchen musste, und mich auf frischer Tat dabei ertappte wie ich hier meine mir kindlich verbliebenden Freuden auslebte. Das war echt zu peinlich als, das es wirklich wahr sein konnte. Wir beide kamen einfach auf keinen grünen Zweig bei dem jewals anderen ob sich, das wohl noch jemals ändern würde. Ich fand wir waren uns gar nicht so unähnlich, wir machten uns beide nichts vor was arroganz anging, und die strahlte sowohl von mir als auch von ihm beachtlich nach außen. "Ich ..." Ich rang nach Worten, mir fiel nichts ein was ich auf seine Worte hätte erwiedern können. Wieso mussten sie mir ausgerechnet jetzt die Sprache verschlagen, ich war doch sonst immer so schlagfertig. "Kümmer dich gefälligst um deine eigenen Angelegenheiten" Schnaubte ich ihn an, ja das würde unser Verhältnis zueinander nun auch nicht gerade besser gestalten, aber was solls ich wusste mir gerade einfach nicht anders zu helfen. Wieso hat er mich nicht einfach ignoriert? Das hätte mir die blamage ersparrt. Prinzessin? Ich zog fragend die Augenbrauen hoch, machte er sich jetzt lustig über mich? Vermutlich! "Nun ja ich hab hier nichts, was ich zu hause nicht auch hatte" War meine Antwort auf seine Frage. Es nervte mich hier alles nur unnötig, ich musste mir mein Zimmer mit drei anderen Mädchen teilen, und das hieß für mich morgens eher als alle anderen aufstehen, damit ich die Zeit die ich fürs Bad brauchte auch beanspruchen konnte. "Und du? Du scheinst auch nicht gerade begeistert von dem ganzen zu sein"
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Di März 04 2014, 17:52

Die röte in ihrem gesicht brachte mich zum schmunzeln. Hatte ich sie wirklich so schnell zur verlegenheit gebracht? Es gefiel mir wie sie rüber kam. Früher in der Junior High, war ich oft das Opfer gewesen, aber nicht mehr hier. In der High School hatte es sich auch schon verbessert, aber durch die ganze scheiße von früher bin ich kalt geworden. Ich brauchte keine Menschen um mich herum, sie verletzten einen eh nur. Mein Dad, der mir mal so richtig war, hatte mich hier geparkt und nicht mal angerufen. Meine Mum die meldet sich jeden Tag, was mich jetzt schon nervte. Sie hatte immer Angst das mir was passiert, aber was sollte mich hier denn passieren?? Hier war nichts außer Irini und ich gerade. Keine Ahnung ob es jetzt ein Gewinn war oder ich alleine besser dran wäre, nur eins wusste ich, ich hatte gerade meine Spaß. Sie fing an, hörte dann plötzlich wieder auf. Gerade als ich nach hacken wollte fing sie wieder an zureden. "Vielleicht sind es ja meine Angelegenheiten?" grinste ich breit. Ihr schnauben brachte mich noch mehr dazu sie zu reizen. Mein meine freie Hand glitt durch meine Haare, während ich meinen Blick nicht von ihr lies. "Du musst zuhause dein Zimmer auch mit 4 anderen teilen?" fragte ich sie interessiert. Ich hatte zuhause mein eigenes Zimmer ganz für mich alleine, aber das war auch nicht so schwer, schließlich war ich Einzelkind. Alle aufmerksamkeit für mich, was manchmal echt nervte, aber dafür bekam ich auch alles was ich will. Neue Klamotten und die neusten Handys. Nicht das ich darauf wert legte, aber es war schon irgendwie cool. Lässig lehnte ich mich gegen den Zaun und lies mein Board zu Boden gleiten. "Nicht wirklich, aber ich werd eh nicht lange hier bleiben" machte ich ihr klar. Diesen Entschluss hatte ich schon getroffen bevor ich hier überhaupt angekommen war und es hatte sich auch noch nicht verändert. Irgendwann würde ich es schaffen und dann könnte ich mein eigenes Leben leben. Ohne Vorschreibungen und Pflichten. Nur Boarden und spaß haben.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Di März 04 2014, 18:21

Mit großen Augen wartete ich eine Antwort von ihm ab, und bekam diese auch recht schnell. "Es ist sicher nur in unserem interesse, wenn wir uns aus den Angelegenheiten des jewals anderen raus halten würden. Mr..." Ja er hatte mir leider nicht seinen Nachnamen verraten, aber dies machte nichts, ich hab ihn meinen schließlich auch nicht gesagt. Das Mr, sagte ich in einem bedrohten unterton, er sollte sich mal nicht einbilden, das er hier noch irgendwas erfahren würde, was er mehr gegen mich verwenden konnte. Es war immer besser auf Nummer sicher zu gehen, und möglichst wenig von sich preiszugeben. Alles was ich bis jetzt von Alec gesehen hatte reichte schon aus um ihn für ein ganzes Leben lang die kalte Schulter zu zeigen. Echt ein durch, und durch durchtriebenes Stück. Was machte ich mir eigentlich vor, der da wurde niemals meine Zuneigung für sich gewinnen, und sei sie auch nur Freundschaftlicher Natur. "Zum Glück nicht, das wäre echt ne zumutung zu viel" Ich hatte zwar zwei Brüder jedoch verdiente mein Vater so gut, das er sich die Miete eines Hauses leisten konnte, und wir alle unser eigenes Zimmer hatten. Ich mochte mir gar nicht vorstellen wie es wohl von statten gehen würde, wenn ich mein Zimmer mit meinen Brüdern teilen müsste. Ich würde doch komplett in dem Müll die die beiden in ihrem horteten untergehen. Bei dem Gedanken bekam ich jetzt schon ne Eckelgriefe. Aber nun spielte dies eh keine Rolle mehr, da ich für ne lange Zeit hier fest sitzen würde, da war nichts mehr mit seinem eigenen Rückzugsort. "Dann freu dich auf zuhause, ich seh meins auch in einigen Jahren wieder" Alles traurig aber alles wahr, so sah die Realität gerade nun mal aus. Glaubte er aber allen ernstes er ihn würde es noch mal besser treffen als mit dieser Schule? Klar er könnte auf eine normale gehen, eben kein Internat und so, aber auf einem internat musste man sich die Zimmer immer teilen, also sah es wonders mit einem Einzelzimmer auch nicht gerade besser aus. "Wo willst du dann hin?" Ich fragte nur aus reiner Neugierde, und ich hatte gerade auch nichts besseres zu tun als mich mit ihm zu unterhalten auch, wenn einem die Lust an einem Gespräch mit ihm üblicherweise schnell verging. Mir fiel auf, das seine Haut leicht bräunlich schimmerte, in der Sonne sah man dies nun gut, bei unserer erster Begegnung war mir das nicht aufgefallen. "Kommst du eigentlich aus Deutschland?" War daher meine nächste Frage. Er hatte kein Akzent, aber dies hatte ja nichts zu bedeuten, bei mir hörte man es einigermaßen gut raus, das ich nicht seit meinen Lebtagen Deutsch sprach.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Mi März 05 2014, 01:36

"Woher weißt du was mein INteresse ist?" fragte ich sie mit einem Grinsen. Meine Freunde würde jetzt sagen ich flirte mit ihr, für mich war das ein Spiel. Eins von den wenigen die mir gefielen. Okay wenn man sie rein optisch betrachtet dann war sie wirklich hübsch. Mit ihren Brauen langen Haaren und den großen Augen. Mein Geschmack wäre sie ansich, wenn sie nicht so ein püppchen wäre. Die meisten Püppchen waren stroh dumm und hatten nur das eine im Kopf und wie es bei ihr war konnte ich nicht einschätzen, aber ich ahnte es schon. SIie schien verwöhnt zu sein, also sprach wirklich alles dafür. Nicht das ich es nicht auch sein könnte, war ich aber nicht, oder doch und ich wusste nichts davon? Nein ich war nicht verwöhnt nur weil ich die neusten Klamotten hatte und tun und lassen konnte was ich wollte. Dad hatte mir schon Regeln aufgesetzt, aber ich hatte schnell sie zu umgehen ohne das er es raus bekommt. "na siehste, also doch nicht wie zuhause" drehte ich ihr die Worte im Mund um. Das Grinsen wollte nicht mehr von meinen Lippen verschwinden, so viel spaß hatte ich hier gerade. Mein Blick schweifte über den Spielplatz und es war wirklich ein Typischer für Kind. In NY war ich öfter auf welchen, da einer genau um die Ecke war, aber ich der war nicht so wie dieser. Dieses Kaff hatte wirklich alles, auch ein Feuerwehrauto auf dem man drauf rumklettern konnte. Womöglich hätte ich es als Kind hier geliebt, aber die Zeiten war vorbei. Ich war jetzt 17 Jahre alt und für sowas zualt. "Ich will na Florida... zu verwanden" gab ich ihr als antwort. Ich wollte da hin wo meine Oma war. Sie war die einzige die mich immer verstand und der es jetzt nicht gut ging. Sie hatte Krabs, schon seit 6 Monate und es tat verdammt noch mal weh sie nicht sehen zukönnen, nicht bei ihr zusein. Mein Opa hatte ich vor 3 Jahren verloren und sie jetzt noch zu verlieren war einfach zuviel. Ich konnte nicht hier sein und darauf warten das es passierte. "Nein ich bin aus New York udn geboren bin ich in Florida" gab ich zurück. Wieso wollte sie soviel über mich wissen? In meinem Kopf drehten sie die fragen. War sie von meinem Dad bezahlt worden mit mir befreundet zu sein? schließlich wäre das nicht das erste mal gewesen und eigentlich hatte er mir versprochen er würde es nie wieder machen, aber zutrauen würde ich es ihm. Oder stand sie auf mich? Konnte das wirklich sein? So ein Püppchen würde sich sicher ein Sportler suchen und nicht einen Außenseiter wie mich und wenn wäre es mich auch egal. "Du scheinst auch nicht aus Deutschland zukommen?" fragte ich aus Höflichkeit zurück. Eigentlich interessierte es mich herzlich wenige woher sie kommt, aber man sollte mir ja nicht nach sagen ich sei unhöflich, obwohl eigentlich wäre es mir egal gewesen was man von mir denkt. Meine Sonnenbrille hatte ich immer noch auf, was ich jetzt erst merkte. Mein einer Handbewegung nahm ich sie ab und grinste da ich ihre braunen Augen dadurch noch besser erkennen konnte. Wäre sie nicht so eine Prinzessin würde sie mir wahrscheinlich sogar gefallen.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Mi März 05 2014, 12:43

Ich wurde, das Gefühl nicht los, das er heute nicht mehr aufhören würde zu grinsen. Er tat es schon die ganze Zeit, und man merkte wie viel freude es ihm bereitete mich zu provozieren. "Die kann man aus deinem Verhalten doch deutlich erahnen" Ich warf ihn erneut einen bösen Blick zu, und strich mir dann eine Haarsträhne aus dem Gesicht Ich ballte die Hände zu Fäusten, und zwang mich dazu nicht, das auszusprechen was ich gerade dachte. Irgendwann würde ich ihm es schon ins Gesicht schreien, das er ein echtes Arschloch war. Vermutlich wusste er dies aber schon selbst, sichtlich gefiel es ihn sich auch weiterhin wie eins zu benehmen. Ich wusste nicht wie ich mich zu dem Mädchen entwickeln konnte was ich heute war. Damals war alles so anders gewesen, ich war ein süßes kleines Mädchen gewesen voller Träume in den Augen, freundlich, und naiv dazu. Es hatte kaum jemanden gegeben der sein Herz nicht für mich erwärmen konnte, und dann hat sich alles radikal geändert. Meine Mutter wäre nicht stolz auf mich gewesen, wenn sie mich jetzt sehen könnte. Mum, die immer davon geträumt hatte ihre Tochter eines tages in ihrem Brautkleid zu sehen. Glücklich verheiratet mit einem Mann der sie so liebte wie sie selbst ihre Tochter, und diese Liebe auch ein Leben lang anhalten würde. Ich senkte bei dem Gedanken an sie den Kopf, und mein Blick brachte eine gewisse traurigkeit zum ausdruck. Wie sehr vermisste ich sie, es hatte mir so viel an ihr gelegen, und doch würde sie nie wieder einen Moment mit uns teilen, oder den Raum mit ihren Lachen erfüllen. Ich werde es meinem Vater wohl nie verzeihen, das er einfach so die Koffer gepackt hatte, und mit uns nach Deutschland gekommen war. Dieser Schicksals schlag hatte mich hart getroffen, so hart, das ich versucht hatte mir eine andere persönlichkeit aufzuzwängen, die mitlerweile zur Wahrheit geworden war. In diesem Land hatte mich doch nie jemand wirklich respektiert, ich war immer nur Irini die keinen richtigen Satz über die Lippen bekommen hatte, und eine Außenseiterin war. Irgendwie hatte niemand die Tränen gesehen die ich jetzt so gekonnt versuchte vor der Welt zu verstecken. Ich redete mir selber ein, das alles gut werden würde irgendwann der Schmerz nicht mehr im Vordergrund meiner Gefühle stand, auch nur um Alec wieder in die Augen sehen zu können, und dabei nicht auszusehen wie ein allein dastehendes, scheues Rehkitz. Er wollte also nach Florida, ich wollte gerade Fragen was ihn dort hinzog, doch die Frage erüblichte sich, denn er beantwortete sie mit seinem nächsten Satz. "Das muss schön dort sein, in Florida" Ich lächelte ihm entgegen, und es war ein ehrliches Lächeln. "Weite Strände, Palmen, Sunshine State" Die Stadt war bestimmt ein Traumhafter Ort, wenn man so gut wie nie regen sah konnte man sich doch eigentlich an fast jeden Ort wohlfühlen. Nicht so wie hier, wo ein halbes Jahr lang Schnee, und Regen wütete. "Ich bin in Griechenland geboren, bin erst vor einigen Jahren nach Deutschland gezogen" Er nahm die Sonnenbrille die er trug ab, zum ersten mal am diesen Tag trafen sich unsere Blicke wirklich, vorher hatte ich nur erahnen können ob er mich auch wirklich mal angesehen hatte. An sich waren es noch gar nicht die richtigen Temperaturen um eine Sonnenbrille zu tragen, doch zeitweise blendete sie mir auch in die Augen, wenn sie durch die Wolken brach, ohne gefiel er mir jedoch sichtlich besser. Weil er mich immer so entzürnte war mir nie auf gefallen, das er wirklich attraktiv war. Wenn man es so nennen konnte den seine Art trieb mich immer noch zur Weißglut.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Fr März 07 2014, 22:40

"Ach und du weißt was mich interessiert" grinste ich herausfordend. Meine Arme verschränkte ich vonr meiner Brust und wartete auf ihre Antwort. Sie war wirklich witzig, wenn sie dachte sie kann mich durchschauen. Nicht mal ich wusste, was das hier gerade war und sie meinte es zu wissen. Abwartend seh ich sie an und musterte ihre Züge.  Sie waren Weich und sehr lieblich. Wäre ich der alte Alec, würde ich mich wahrscheinlich für sie interessieren, aber die Zeiten sind vorbei. Mädchen machen nur ärger, und gefühle erst recht. Wenn ich wirklich ein Mädchen wollte, dann nehm ich es mir und schob es dann wieder zur Seite. Nicht das es oft vorkommt, oder jemals vor gekommen ist, aber gefühle machten ein Verletztbar und das wollte ich nicht mehr. Verletztbarkeit war eine Schwäche und die zeit dafür war vorbei. Zu viel war in meinem leben ist passiert, dass ich das jetzt zulassen würde. Während ich den Blick nicht von ihr nahm, sah ich wie ihr gesicht sich veränderte. Da war etwas, was ich vermied. "Willst du drüber reden?" fragte ich sie obwohl ich nicht wusste ob es mich wirklich interessierte. Was sollte ich machen, konnte ich sie doch nicht einfach betrübt lassen. Obwohl, wieso eigentlich nicht? Es waren nicht meine Probleme. Bevor ich noch etwas sagen konnte wurde ihre Mimik wieder zu dem normalen Frechen Mädchen wie gerade noch. Keine Ahung was in ihr vorging aber eigentlich wollte ich das auch nicht wissen. Was geht mich fremdes Leid an. Einer meiner lieblingssong meiner lieblingsband war nicht ohne grund 'Wenn jeder an sich denkt'. 
"Ja naja, geht schon klar" sagte ich teielnahmenslos. Alle fanden Florida toll, nur ich irgendwie nicht. Für mich war es ein Staat wie jeder andere, nur meine Familie war da. Naja der Teiel meiner Familie der mir wirklich am herzen lag. "Musst du wohl mal hin fahren" grinste ich sie an. Was sollte ich ihr erzählen, sie schien ja schon alles zuwissen. "Musst du papi mal nach eine Reise fragen" zog ich sie auf und mein grinsen danach wurde nich breiter. Die Sonne, das war das einzige was mir fehlte, aber der Schnee war mal ne tolle abwechslung. Falls ich doch noch länger bleibe, wovon ich nicht ausgehen wollte, musste ich unbedingt Snowboarden. Da der Schnee schon weg war, musste ich mir eine Snowboardhalle suchen, aber das war wohl das kleinste übel. "Ach dir haben sie die Kriese zuverdanken" grinste ich weiter. Mein Grinsen wollte garnicht mehr aus meinem Gesicht weichen, da sie mir wirklich die perfekten Vorlagen gab.  "Muss die kleine Prinzessin nicht bald nachhause? Wer weiß was hier für gefährliche Menschen rumlaufen" fragte ich sie frech. Es wurde schon langsam Dunkel und ich hatte wirklich keine Lust ihr aufpasser zuspielen. Ich hatte heute noch was vor. 

// ich geh jetzt einfach mal davon aus xDD
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Sa März 08 2014, 00:15

Es wurde Zeit für eine neue Strategie, so wie es gerade lief, lief es nicht gut, und wieso sollte eigentlich nur er seinen Spaß an dem ganzen haben? Ich konnte dieses Spiel doch mindestens genau so gut spielen, und ich war wohlgemerkt eine Frau, ich konnte noch ganz andere Geschütze auffahren. "Ich könnte raten, aber ich würde lieber versuchen es herauszufinden" Ich fuhr mir mit dem Zeigefinger die Lippen entlang, und zwinkerte ihm dann zu. Süßer Alec, er war so davon überzeugt, das er alles hier in der Hand hatte, und war so felsenfest davon überzeugt, das er derjenige war der alles dirigierte. So was wie der oberste Player, nun ja ein Player war er bestimmt, aber es war auch kein verbrechen gut auszusehen, und dies auch zu wissen. Ich schämte mich deswegen ja auch nicht. Ich konnte mir gut vorstellen, das er mich für, das kleine Mädchen hielt nach dem ich äußerlich aussah, doch da war er bitter im Irrtum. Ich hatte schon mit ganz anderen Jungs zu tun gahabt, und seine Sorte war mir auch nicht ganz fremd. Vermutlich ist er in der vergangenheit einmal unbeschreiblich verletzt wurden, und hat seine Gefühle jetzt in ein emotionales Gefrierfach gesperrt. Frauen sind doch bloß Objekte in den Augen solcher Männer aber, in seinem Fall gab es nichts zu bedauern, er hatte nicht mal beim ersten Eindruck wirklich mein Interesse geweckt. Klar hatte ich mir erhofft ihn irgendwann wieder zu sehen, nicht gerade unter diesen Umstaänden jedoch stand er nun hier, und es war wirklich nicht langweilig mit ihm, so wie ich es auch nicht anders erwartet hatte. Er hatte bemerkt, das während ich in Gedanken abgeschweift war zugelassen hatte, das er sieht, das auch ich nicht gerade frei von gefühle war, ein gravierender Fehler. Er bot mir sicher nur aus höflichkeit an mit mir darüber zu reden, es interessierte ihn bestimmt kein Stück was ich zu erzählen hatte. Aber immerhin zeigten sich kurz andere Züge an ihm auch, wenn man davon ausgehen konnte das er sich gerade genau für diesen Satz verfluchte. "Ich hab mich nur gefragt wieso du nach Florida willst, obwohl wir hier doch mehr spaß haben könnten" Ich seufzte hörbar auf, es war ein liebliches seuftzen, und doch steckte ein Hauch bedauern darin. "Wenn du dich dann anbietest mich ein wenig durch die Stadt zu führen, ziehe ich es durch aus in betracht" Eigentlich kam es mir schon hoch bei dem Gedanken einen ganzen Tag mit ihm verbringen zu müssen, aber es würde ja doch nicht zu so einem Ausflug kommen. Mein Dad würde mich nicht ohne beaufsichtigung irgendwo hin fliegen lassen, und schon gar nicht in begleitung eines Jungen wie Alec einer war. Dem würde er schon ins Gesicht sagen, das er sich bloß von mir fern zu halten hatte. Sie hatten mir welche Kriese zu verdanken die, das sie pleite gegangen waren? Was war, das denn für ein Spruch? Ich schüttelte nur belustigt den Kopf. "Und wie siehts mit dir aus? So wie du aussiehst verzichtest du doch auch nicht auf den teuren Spaß" Seine Klamotten waren nicht gerade die von der billigsten Sorte, also sollte er mal schön seinen hübschen Mund halten was, das anging. Ich lächelte ihn an, und sah ihm mit einen entzückenden Augenaufschlag an. Dann trat ich einige Schritte auf ihn zu do, das ich genau vor ihm stehen blieb. Ich sah mit meinen großen brauen Augen zu ihm hoch, und legte ihm den Zeigerfinger unters Kinn so, das er mich ansehen musste. "Ein Junge wie du einer bist, würde ein Mädchen wie mich doch nicht schutzlos den Gefahren die die Nacht birgt ausliefern" Ich stellte mich auf Zehenspitzen, und kam seinen Gesicht näher, nur noch wenige Zentimeter trennten unsere Lippen von einander. "Oder etwa doch?" Ich versuchte meinen schutzlosesten Blick aufzusetzten, und sah ihm tief in die Augen.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Sa März 08 2014, 01:33

"Glaub mir das willst du nicht wissen" grinste ich sie an und folgte mit dem Blick ihrem Zeigefinger über ihre Lippen. Das grinsen stocte als es mir durch den Kopf ging was sie da machte. Ihre vollen roten Lippen die sie mit ihren Finger berüherte. Was soll das? Wieso tut sie das? Mein Blick blieb auf ihren Lippen, auch wenn sie den Finger schon längst weggenommen hat. "Was los? keine lust mehr auf dein Lippenstift? Stimmt ne neue Farbe würde dir sicher besser stehen" kam ich wieder zu mir und ließ ihre Akion nicht unkommentiert. Meinte sie wirklich sie könnte nach dem Prinzesschen die Raubkatze spielen? Mein Interesse war trotzdem geweckt und mein Blick wich nicht mehr von ihr Weg. Neben mir könnte die Welt untergehen, das war mir hier und jetzt egal. Meine Augen wanderten immer wieder nach unten und dann wieder nach oben. Alles speicherte sich in mein Kopf ein. "Das was ich in Florida hab, das kann mir hier keiner bieten" sagte ich ernst. Wie soll mir das Kaff auch  nur meine Grandmum bringen. Das konnte keiner und wer es versuchen würde, wäre törisch. Die Angst sie nie wieder zusehen, war all gegenwärtig und das konnte ich nicht zulassen. Ich musste sie sehen, retten oder wenigstens bei ihr sein. "Ach und du denkst dein Papa lässt das kleine Prinzesschen mit irgendein Jungen zu weit fliegen?" sah ich sie skeptisch an. Ich kannte sie nicht und ihren Dad auch nicht, aber trotzallem konnte ich mir nicht vorstellen das er es wirklich tat. Ihren nächsten kommentierte ich nur mit einem abschätzigen schnaufen. Woher wollte sie wissen was Spaß bedeutet. Bei ihr war das wohl Fingernägel lakieren und auf Kindergärten abzuhängen. Ohne das ich es wirklich mit bekomm stand sie plötzlich direkt vor mir und hatte ihren Zeigerfinger an mein Kinn gelegt so das ich zu ihr runter schauen musste. "Schutzlos?" sah ich sie skeptisch an. Mein ganzer Körper war verkrampft von der Nähe die sie ausstrahlte. Es war ein ungewohntes gefühl. Schon lange hatte ich ein mehr so nah anmich ran gelassen und ich spürte wie ich meine fassung verlor. Gekonnt versuchte ich es zuüberspielen und sah zu ihr runter, wo unsere Lippen nur wenige zentimeter entfernt war. "Glaub mir, bevor dich etwas angreift, läuft es ehr wieder weg." grinste ich und blieb in der Position. Meine Körper löste sich langsam, als er sich an die Nähe ein bisschen gewöhnt hatte. Was sollte ich machen, ich war eingeschlossen, zwischen Zaun und Irini. Flüchten war nicht meine Art, also hier es ausharren oder gerade aus mit dem Kopf durch die Wand. Ihre Augen schauten so tief in meine, wodurch ich mich wirklich nackt fühlte. Es kam mir so vor als würde sie mir direkt in die Seele schauen und wüsste ich nicht da es nicht gehen würde, dann wäre ich jetzt wirklich nervös.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Sa März 08 2014, 15:21

"Ich denke, das will ich doch" Ich strich mir die Haare von der Schulter, so das sie mir in leichten Wellen den Rücken hinab fielen. Es hatte wirklich ewig gedauert bis meine Haare für mich wiedert, die optimale Länge erreicht hatten. Ich war zwar immer noch nicht ganz zufrieden, und wollte sie noch etwas wachsen lassen, aber es war zumindest schon mal besser als vor einigen Jahren, wo sie noch Schulter lang waren. Da hab ich mir überhaupt nicht mit gefallen. Als Kind hatte ich auch lange Haare gehabt, und alle haben mich deswegen beneidet, aber dann hatte ich sie abgschnitten, weil ich mich nach veränderung gesehnt hatte. Es war der größte Fehler meines Lebens gewesen. Ich hatte mich nicht mehr in meiner Rolle als Frau gefühlt, doch jetzt wo ich voll entwickelt war fand ich mich weiblicher denje, und nutzte meinen Körper immer für meine vorteile aus, so wie nun auch bei Alec. Vielleicht fand ich wirklich gefallen an ihm, er ließ sich schließlich von mir nichts bieten, und auf solche Männer war ich bisher nur äußerst selten gestoßen. Es war eine völlig neue Erfahrung die ich machte. "So meinst du ja?" Harkte ich nach. Ich besaß ja nicht nur den einen Lippenstift, also hatte ich noch einige Farben die mir zur Auswahl standen, nur glaubte ich seinen Worten nicht. Es war, das erste mal an dem Abend, das er aprupt aufgehört hatte zu grinsen, und dies sollte wohl schon was heißen. "Du könntest versuchen dich auf was neues einzulassen" Schlagartig hatte sich seine Miene vom Spaß zu Ernst gewandelt, was mich erstmal davon abhielt zu fragen, was es denn so wichtiges in Florida gab. Vielleicht hatte er seine Freundin da zurück gelassen aber, das war eher unwahrscheinlich. Mein Gefühl sagte mir, das er noch zu haben war, wahrscheinlich auch noch ne lange Zeit zu haben sein wird. Mein Blick verkühlte sich etwas als er erneut auf meinen Vater zu sprechen kam. Ich war nun wirklich alt genug auch mal eigene Wege zu gehen, und nicht immer um die Erlaubnis meines Vaters betteln zu müssen. Anders betrachtete hatte er einfach nur Angst er könnte mich auch noch verlieren, und das war natürlich nach voll ziehbar. Es hatte ihn solche Schmerzen bereitet als Mama von uns gegangen war, das er Monate lang kein Wort mehr mit uns gewechselt hat. Er war wie tot gewesen, und wenn er uns ansah schien es als hätte er durch uns durch gesehen. "Natürlich nicht, schließlich reden wir nicht von irgendeinen Jungen, sondern von dir" Die Sorte Mann vor der man immer gewarnt wurden war, nur war diese Wahrnung nicht so ganz effektiv gewesen, weil ich mich immer auf die Art einließ. "Weg laufen?" Ich blickte im blank ins Gesicht. "Du bist doch auch noch hier, oder nicht?" Er hatte mich zwar nicht körperlich angegriffen, abr dennoch hat ers getan, seine Worte waren ja wohl mehr als provozierend gewesen, und das deutete ich auch schon als Angriff. Sein heißer Atem legte sich auf meine Lippen, und hinterließ dort ein prickeln, welches ich immer noch spürte. Innerlich seufzte ich auf. Alles in mir schrie danach diesen Schritt zu wagen, doc ich wusste nicht wieso. Ich versuchte mich zu beherrschen, und es gelang mir auch, jedoch wusste ich nicht wie lange dies noch so sein würde.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Sa März 08 2014, 18:24

"Und was erhoffste dir davon" sah ich sie weiter an. Das grinsen war aus meinem Gesicht verschwunden, aber nicht weil es mir vergangen war, sondern weil es mich wirklich Interessierte. Was erwartet sie? Das ich ihr mein Leben zu Füßen lege und ihr alle meine geheimnisse erzähle? Ihre Haare fielen ihr den Rücen runter und schlugen leichte Wellen. Ob sie eigentlich Locken hatte? Meine waren von natur aus dunkelnbraun und ich hatte fast immer den gleichen schnitt. Okay als kleines Kind mehr kurze, aber als ich das dann selbst entscheiden konnte immer ein bisschen Länger. Gel brauchte ich nicht viel, da sie meistens echt gut alleine lagen. Meine Hand strich wieder durch sie durch und wanderte dann wieder in meine Hosentasche. Meine Jeans hing mir auf der Hüfte und lies zwischen pulli und Hose nen kleinen spalt Haut erahnen. "Ja meine ich" grinste ich wieder und folgte mit meinen Augen noch mal den Lippenstrich. Sie war schwangvoll und formte ihre Lippen echt gut. Ansich war es guter Mund zum Küssen und es interessierte mich auch wie sie schmecken, aber nein.  "Ach und du willst das neue sein" fragte ich sie belustigt. Wollte sie wirklich das sie das neue sein? Sie wusste nicht auf was sie sich da einlassen würde. Ich war nicht der Prinz den sie sich erhoffte. Ich war der Teufel, jedenfalls hatte ich das in der Vergangenheit öffter gehört. Keine ahnung woher sie das hatten, aber ich akzeptierte es. So blieben mir irgendwelche dummen fragen erspart und viele machten ein Bogen um mich. Vielleicht wollte sie vor ihrem Paps auch nur rebelieren und ihm zeigen wie sie schon groß war. Als ob ich mich hier wie ein Spielzeug behandeln lasse, aber sollte sie mal versuchen. "Ach und du meinst ich bin besser als irgendwelche anderen Jungs?" meine Augenbrauch zogen sich skeptisch zusammen. Wie Naiv war sie eigentlich. Sie glaubte wirklich ist sei der Prinz auf dem weißen Gaul. Oh man, warscheinlich würde sie sich auch noch verlieben und ich werde sie nie wieder los. "Natürlich bin ich hier und ich würde dich retten" sagte ich mit einem lieblichen lächeln. Meine linke hand strich ihr zährtlich eine Haarstähne aus dem gesicht und wanderte dann zu ihrer Wange. Meine rechte hand wanderte über ihren Rücen und drücte sie noch näher zu mir. Mein Blick war in ihre Augen gefesselt und lies ihn auch nicht schweifen. Die Spannung die dadurch entstand war spürtbar. Meine linke hand wanderte zu ihrem Kinn und lies sie zu mir schauen. Mein Daum strich über ihre Lippen und  ich beugte mich dann über sie. Kurz bevor sich unsere Lippen berühren wendete ich mein Gischt an und ging richtung Ohr. Mein Atme war auf ihrer Haut zuspüren. "Verbrenn dich nicht Prinzessin" flüsterte ich ihr mit einer Rauchigen Stimme ins Ohr und löste mich dann von ihr. Ein griff und ich hatte mein Skateboard in der Hand und fuhr los. Mit einem Grinsen im Gesicht drehte ich mich zu ihr um und ließ sie einfach stehen.
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BeitragThema: Re: Der Kinderspielplatz   Sa März 08 2014, 19:10

Das war allerdings eine gute Frage. Was erhoffte ich mir davon? Ihn vielleicht etwas besser kennen zu lernen? Seltsam wie schnell sich meine Meinung so zu ihm änderte. Vorhin wollte ich gar nichts mit ihm zu tun haben, und jetzt sah es schon wieder anders aus. Aber egal was noch passieren würde, ich durfte einfach nicht die Kontrolle über mich verlieren, zumindest nicht bevor er sie über sich verlor. Seine Stimme nahm ich kaum noch war, irgendwie kamen seine Worte nur in Fetzten bei mir an. Was war denn bloß los mit mir? Ich fühlte mich wie betäubt von dem Augenblick. Ich konnte ihn nicht auf seine Fragen antworten, weil ich die Antwort selbst nicht kannte. Mein nächster Gedanke war einfach nur noch mich umzudrehen, und weg zu laufen. So weit weg von ihm, das er mich nicht mehr erreichen konnte, und es auch nicht mehr würde. Meine Augen Leuchteten bei seinen Worten auf, meinte er dies wirklich ernst? Er würde mich beschützen? Ich wollte nicht beschützt werden, ich konnte mich gut alleine verteidigen, aber gerade sah es nicht so aus als wäre ich überhaupt noch im stande dazu mich regen zu können. Es war, das allererste mal seit wir uns kannten, das sich auf seinen Lippen ein warmes Lächeln sehen ließ. Ich schluckte schwer, was geschah hier nur? Es ging alles völlig ohne meine zustimmung von statten, und doch konnte ich nichts ausrichten, nichts gegen ihn, und auch nichts gegen diesen Moment. Er strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, und fast wäre es passiert. Ich hätte den Kopf geneigt, und meine Wange an seine Hand geschmiegt. Seine berührung war wie Gänsehaut auf meinem ganzen Körper. Ich berherrschte mich so gut es ging, ich war die gefangene in seinem Spiel, und ich tat nichts dagegen. Warum tat ich nichts? Ich kam mir so dumm vor wie ich vor ihm stand. Er zog mich näher an sich, und seine nähe, die hitze seines Körpers die ich fast spüren konnte brachten mich beinah um den Verstand. Als sein Daumen über meine Lippen strich, war es fast um mich geschehen, ich öffnete sie einen Spalt, und ich konnte die Anspannung kaum noch ertragen. Was würde als nächstes passieren? Ich wusste es nicht, ich wusste nicht ob ich es zulassen würde, wenn es geschenen würde, ich wusste nicht wie ich dem ganzen hier entfliehen konnte. Jetzt da er mich in seinen Armen hielt war es unmöglich für mich auch nur einen Schritt zu machen. Er kam mir näher, viel zu nah, ich hielt den Atem an. Spührte seinen heißen Atem wie er meinen Hals entlang strich, und dann vernahm ich die Worte die mich wieder zurück in die Realität holten. Er entfernte sich von mir, und ich musste einige Male heftig schlucken. Als er auf seinem Board fast schon verschwunden war, sah ich ihm einige Sekunden lang hinterher. Ich konnte mich glücklich schätzen, das er etwas mehr selbstbeherrschung hatte als ich. Diese Runde hatte eindeutig er gewonnen, aber man sah sich ja im Leben immer mal wieder, ich würde ihm den Triumpf nicht lange gönnen, da konnte er sich sicher mit sein.

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Der Kinderspielplatz
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