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 Der Flur mit Spinden

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BeitragThema: Der Flur mit Spinden   Fr Jan 03 2014, 01:53

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BeitragThema: Re: Der Flur mit Spinden   Fr Mai 23 2014, 20:05

Für Leila

Ich hatte nun schon einiges vom Schulhof gesehen und auch den ein oder anderen meiner Mitschüler kennengelernt. Und trotzdem lief ich noch größtenteils alleine hier herum. Was machte ich eigentlich verkehrt? War ich etwa zu eingebildet oder so? Ich verstand es einfach nicht. Doch musste ich das verstehen? Vielleicht war diese ganze Freunde finden Sache auch einfach nichts für mich und ich sollte meine Maske einmal ablegen um meine wirkliches Ich zu zeigen. Ich der aufreißer, ich der dauerfeierer, ich der jede Nacht eine andere hatte. Bei dem Gedanken kam ein grinsen auf meine Lippen. Ich klappte meine Spindtür zu wo ich gerade eben alle meine Sachen für Morgen schon mal reingeräumt hatte. Konnte ja nicht schaden das zu tun vor allem da mir todeslangweilig war. Ich fuhr mir durch die dunklen haare und beschloss mein Glück später mal in einem Club zu versuchen hier waren die Leute offensichtlich etwas zu spießig. Doch hatte ich auch entschlossen jetzt einfach alles auf eine Karte zu setzen. Vielleicht werde ich dann mal erfolgreicher sein und meinen Ruf auch vollkommen ausfüllen können. So da ich eh nichts zu tun hatte steckte ich mir meine Kopfhörer in die Ohren, ließ den Rücken gegen die Spinde fallen und mich auf den Boden sinken. Anna hatte mir geschrieben, sie war aus meiner alten Heimatstadt und eigentlich eine ganz süße. Wenn man die Tatsache ausließ das sie mehr wollte als ich ihr geben konnte. Augenrollend antwortete ich knapp, sperrte dann wieder meinen Handybildschirm und lies es neben mir auf den Boden sinken.
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BeitragThema: Re: Der Flur mit Spinden   Mo Mai 26 2014, 17:39

Jerry Evers & Leila Strange


Schon seit zwei Wochen hatte sich Leila oft in ihrem Zimmer verbarrikadiert oder war an einsamen Plätzen auf dem ganzen Schulgelände gewesen, um ihre Ruhe zu haben. Diese Zeit des Jahres war nicht einfach für sie. Bald wäre der dritte Todestag ihrer Eltern und sie wünschte, sie könnte in Calgary bei ihrem besten Freund sein. Sie vermisste ihn schrecklich. Ihre Freunde waren derzeit sehr beschäftigt oder glücklich in einer Beziehung, sodass keiner wirklich bemerkte, was mit ihr los war. Auf der einen Seite war Leila froh darüber, auf der anderen hätte sie gerne jemanden, der ihr durch diese schwierige Phase half. Erst gestern hatte sie einen längeren Brief von ihrer Tante erhalten, die ihr versuchte "Kraft zu geben", doch auf dieses oberflächliche Gefasel konnte Leila gerne verzichten. Der einzige, mit dem sie im Moment wirklich sprach, war ihr bester Freund, doch wegen Studium und natürlich der Zeitverschiebung hatte auch er nicht immer Zeit für sie.
Etwas, das ihr gerade jetzt sehr helfen würde, wäre einfach jemand, der sah, dass sie nicht so toll drauf war und entweder versuchte zu helfen oder sie einfach ablenkte. In der Hoffnung jemanden zu finden, der wenigstens ein bisschen Zeit oder Langeweile hatte, streifte sie durch das Schulhaus. Auf eine weitere Depriphase hatte sie wirklich keine Lust. Was ihr auch Kraft gab, war Tanzen. Vielleicht sollte sie, da ja praktischerweise Wochenende war, in die Stadt fahren und in den nächstbesten Club gehen, wo sie keiner kannte. Es könnte ja sein, dass dort ein paar hübsche Jungs waren, die sie ablenken könnten. Oder jemand von hier hatte Lust mitzukommen. Leider fiel ihr da aus bekannten Gründen niemand passendes ein. Mit gesenktem Kopf bog sie in den Flur mit den vielen Spinden ein.
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BeitragThema: Re: Der Flur mit Spinden   Do Jun 05 2014, 20:32

So da saß ich als nun. Ich wusste nicht genau was ich noch mit diesem Tag anfangen sollte und ließ mir durch den Kopf gehen was man noch machen konnte. Schließlich kam ich dazu das es nicht schaden konnte mal wieder in einem Club feiern zu gehen, ich musste sowieso mal hier raus und da es hier nicht wirklich jemanden gab den ich mir noch klar machen konnte wurde es auch mal Zeit das sich mein Ruf wieder normalisierte. Schon in meiner alten Stadt hatte ich diesen gewissen Ruf den ich mir hier eigentlich nicht direkt wieder aneignen wollte. Doch ich hatte soeben beschlossen das jetzt schluss mit dem Versteckspiel war und die Zeit angebrochen um wieder einmal ein Mädchen abzuschleppen. Entschlossen erhob ich mich vom kühlen Boden und schob mein Handy in die Hosentasche, ich ließ meinen Blick durch den Flur laufen der fast leer war. Doch an einer Schule waren eigentlich immer welche anwesend, ganz besonders wenn es sich um ein Internat handelte. Ich erblickte ein recht hübsches brünettes Mädchen die irgendwie verloren dreinblickte. Irgendwas sagte mir das sie nicht die Beste Laune hatte doch was konnte es schon schaden sie einfach einmal anzusprechen? Eigentlich hatte ich nichts zu verlieren und aus diesem Grund steuerte ich einfach mal direkt auf sie zu. Mit meinem charmanten lächeln das schon die ein oder andere Frau um den Finger gewickelt hatte fragte ich:"Hey. Ich bin Jerry. Und du?" ich sah sie abwartend an und war wie immer die Ruhe in Person. Sowas konnte ich einfach und immer wenn ich ein Mädchen bekam fühlte ich mich an einem wort wohler als zuvor.
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